Dorothea Hartz, seit zwei Jahren Frauenbeauftragte bei Radio Bremen, hat die Leitung des Panels übernommen.
Ihre Befragung der Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragten in der ARD hat ergeben, dass in den Sendern rund 8000 freie Frauen arbeiten (von geschätzten 18.000 Freien insgesamt. Dabei handelt es sich um sog. arbeitnehmerähnliche Freie, die regelmäßig beschäftigt werden). Davon die meisten, nämlich rund 1600, beim ZDF.
Vergleicht man die Honorare, so verdienen freie Frauen in allen Anstalten weniger als freie Männer. Die Gründe sind nach Meinung der Teilnehmerinnen (es ist kein Mann dabei!) schnell ausgemacht: „Freie Frauen – fair oder Frust?“ weiterlesen

Dass der Weg für nicht programmgestaltende (NPG) Freie zur festen Stelle kurz geworden ist, hat sich herumgesprochen. Seit dem „Cutter-Urteil“ 2013 haben auch die Kollegen anderer Gewerke den Weg über das Arbeitsgericht eingeschlagen und oft gewonnen. Die Kolleginnen und Kollegen beim rbb haben seit diesem Jahr Anspruch auf einen Bestandsschutz bis zur Rente – dies war der rbb-Geschäftsleitung lieber als eine Klagewelle der rund 500 NPG-Freien. Beim BR hatte die Gewerkschaft einen Gagisten-Tarifvertrag ausgehandelt. Juristisch beraten durch Rechtsanwältin Ute Opritescu, inzwischen tätig für die IG Metall. 

