Die Stimme der Demokratie gegen mächtige Plattformen in Deutschland und der Welt stärken

Parteiübergreifender Aufruf auf dem Freienkongress 2026 bei der Deutschen Welle in Bonn

Medienpolitiker von CDU, SPD und Grünen haben auf dem Freienkongress 2026 zur Stärkung des unabhängigen Rundfunks gegen den zunehmenden Einfluss von Big-Tech-Konzernen aus den USA und China aufgerufen. Der nordrhein-westfälische Medienminister Nathanael Liminski (CDU) forderte auf dem Kongress der freien Mitarbeitenden im Rundfunk am 24. und 25. April 2026 bei der Deutschen Welle in Bonn eine faire Regulierung der Big-Tech-Plattformen. Die Sprecherin für Digitalisierung der Grünen im Düsseldorfer Landtag Julia Eisentraut rief zudem die Sender dazu auf, mit ihren Angeboten stärker auf unabhängige Plattformen zu setzen, um die Vielfalt und die Einhaltung demokratischer Spielregeln zu gewährleisten. Rodion Bakum, medienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, unterstrich die Bedeutung des Rundfunks für eine demokratische Gesellschaft und forderte von den Sendern Innovationen, bei denen die vielen freien Mitarbeitenden an entscheidender Stelle berücksichtigt werden müssten.

Auf dem Freienkongress 2026 diskutierten rund 180 freie Teilnehmer*innen über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seine Bedeutung in Zeiten von Desinformation und Fake News. Wichtiges Thema waren die rapiden Veränderungen der journalistischen Arbeit in den Sendern sowie die Bedeutung einer unabhängigen und hochwertigen Berichterstattung – als Markenzeichen der Demokratie in Deutschland und weltweit.